Napfnase

Napfnase

Napf…? …?
Wie bitte?
Napfnase?
Ich muss mich verhört haben.
Napfnase!?
Ich glaub meine Katze pfeift. Im Gegensatz zu euch Zweibeinern, ist unsere Spezies zumeist in der Lage an ihrem wohlgestalteten Riechorgan entlang zu schauen. Ich weiß somit, wie meisterhaft dieses ausgeformt ist.

Ein Napf ist ein schüsselähnlicher Gegenstand, der vorzugsweise mit Fressbarem gefüllt werden kann. Ich bin in der Lage meine Nase darin zu versenken, um mithilfe ihrer Informationen genauestens zu erfassen, wie lohnenswert das Leeren dieses bestimmten Gefäßes ist. Selbst wenn es noch so versteckt sein sollte, finde ich es mithilfe meines Präzisionsriechers ohne Probleme. Nichts, rein gar nichts in meinem Gesicht erinnert an ebendiese profane Form einer Schale.

Büro-Napf
Büro-Napf
Zuhause-Napf
Zuhause-Napf

Napfnase! Phhh…

Wenn ich mir dagegen das eigenartige Gepräge im Gesicht der Zweibeiner anschaue, wundert es mich immer wieder. Warum haben sie einen solch, doch recht groß dimensionierten, auffälligen Erker mittendrin? Er kann ihnen, trotz seiner Ausformung, weder die Richtung weisen, noch sie vor Gefahren warnen. Und Fressbares finden sie mit dieser Art von Zinken erst recht nicht. Sie besitzen ihren Rüssel nur um zu atmen. Was zugegebenermassen als lebenswichtig eingezustufen ist, aber nicht die enorme Form erklärt. Okay sie kann Gläser halten,  trotzdem können die Zweibeiner nicht richtig gucken.

Oder könnte diese napfnasige Verunglimpfung damit zusammenhängen, dass ich mir gerade ein klitzekeines Miniwürstchen vom Teller gezogen habe?
Hmmm, darüber muss ich ein kleines Nickerchen halten. Das verschafft Klarheit. Sicher.

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