Höhenrausch II

Höhenrausch II

Mäuse, Moskitos und andere Ungetiere

Heute muss ich niemanden aus dem Körbchen scheuchen. Frauchen trägt zwar ihren Kopf, wie immer morgens, geisterartig unter dem Arm (siehe auch „Magische Morgenmedizin„). Dafür ist meine Tante aber sowas von wach. Und bereit, den ersten Aussencheck zu übernehmen. Sie kümmert sich um die Moskitos, ich um die Mäuse.
Klasse Team!
Danach gehen die beiden die grausige Morgenmedizin suchen, damit Frauchens Kopf wieder an der richtigen Stelle sitzt.

Okay, die beiden machen sich ausgehfertig. Ich bin dabei, mit Schottenhalsband. Hmhmm, nutzlos, aber passend zu meinem Typ.
Ab geht’s.

Wir laufen einen langen Weg durch den Wald, praktisch sind die kleinen Schneeflecken, für den Snack zwischendurch. Sehr angenehm. Die Mädels halten ein vernünftiges Tempo, die Gerüche sind spannend.

Wilder Wald
Wilder Wald

Uups, was war das denn?
Gut, dass die Mädels grad mit dem freaky Baum beschäftigt sind.

Fangarme
Fangarme

Merken die schon nicht, was sich im Schatten hinter ihnen verbirgt.
Ich richte mich zu meiner vollen Größe auf.
Stelle alles, was ich habe, aufrecht.
Bringe meine Zähne in Stellung …
Logo! Traut sich das Vieh nicht. Ist auch besser so. Müssen sich die Mädels schon nicht aufregen … Heeeee! Warum nehmt ihr mich denn jetzt an die Leine? Ohhhh, die kapieren aber auch null Meter! Jaaaa, natürlich laufe ich brav bei Fuß, neinnnnn, natürlich würde ich nicht in den Wald rennen … Außer um euch Feiglinge zu suchen, wenn ein Waldungetier euch aufscheucht!

Zweibeinige Weiber!!!

Wälzergebnis
Wälzergebnis

Darauf muss ich mich erst einmal ordentlich wälzen.
Den fetten Napf habe ich mir sowieso verdient.

... noch mehr Berge
… noch mehr Berge
Berge, wohin ich schaue ...
Berge, wohin ich schaue …
Nicht euer Ernst!!!
Nicht euer Ernst!!!

Bin ich müde. Benötige dringend ein Schläfchen, um heute Abend für die Bar wieder fit zu sein. Ist ein ziemlich lustiger Ort. Mit vielen gut gelaunten Zweibeinern. Und nem dicken Teppich. Wenn ich mit allen geflirtet habe, ziehe ich mich dorthin zurück, beobachte mit einem Auge die Umgebung und ruhe das andere aus.
Bis es dann endlich ins Körbchen geht.

Möchte mal wissen, wie viele Beine das Untier heute im Wald wohl hatte? Vier … sechs oder waren es mehr? Gähn … jetzt nicht mehr wichtig.
Gute Nacht.

No Comments

Post a Comment