Haufen-Laufen

Haufen-Laufen

7. Tag
Frauchen ist clever. Muss ja mal gesagt werden. Sie hat begriffen, dass die ganze Lauferei zwar ne ganze Menge Spaß bringt, aber der Länge meiner Pfoten recht abträglich sein könnte. Nun fahren wir das erste Stück.

Den Weg heute kenne ich schon, dass ist der, an dessen Ende der ganze Matsch ist. Ich glaube, das Wasser hat heute frei. Oder habe ich ihm in den letzten Tagen doch ausreichend Respekt eingeflößt? Nun ja, Frauchen und ich haben freie Bahn.
Hm? Das gefällt mit nicht.

Frauchen.
Frauchen!!
Frauuuuuuuchen!!!!!!

Mist, auf diesem Ohr hört dieses Weib aber auch gar nix! Gleich hinterher. Die geht einfach in den glitschigen Schlick rein, immer Richtung Wasser, welches man ganz hinten glitzern sieht. Die spinnt doch!
Puh, ist das schwer hier zu laufen.

Frauuuchennnnnn!!

Heh! Gibt mir meine Pfote wieder! Dieses mistige Glibberzeug gibt meine Beine nicht her. Ich stecke fest und sinke immer tiefer! Mein Bauch liegt schon auf.
Ah, sie hat es kapiert! Wurde ja auch langsam Zeit. Als wir umdrehen, Richtung Land, gibt der Matsch meine Füsse wie von von ganz allein frei ;-)))

Meine Große glaubt mir wirklich alles! Hihi!

Jetzt gehen wir in einem gesitteten Abstand zum Rand vom Matsch. Es schnuffelt hier unglaublich spannend nach Dingen, die ich noch nie gerochen habe.
Das hier.
Oder das.
Aber eines ist hier wirklich merkwürdig: Warum lassen die die ganzen Haufen liegen?

Wattwurmkackhaufen
Wattwurmkackhaufen
Mondlandschaft
Mondlandschaft

Gibt es dafür nicht genügend Tüten? Wer produziert die denn alle? Und warum riechen die nicht nach … einem Vierbeiner? Gibt es hier keine Watt-Polizei, die die Übeltäter packt?
Bei uns zu Hause passen die anders auf (siehe auch „Polizei„). Aber da ist auch kein Urlaub.
Nach dem Schlickgerutsche gibt es erst einmal ordentlich etwas zwischen die Kiemen.

Puh, Urlaub ist toll!

7,83 km oder 9.942 Frauchenschritte oder 29.826 Schritte für Emiglia

No Comments

Post a Comment