Fisch-ohne-Flossen-Salat

Fisch-ohne-Flossen-Salat

8. Tag
Nun ist nicht nur das Meer futsch, die Sonne hat sich auch verkrümelt. Frauchen und ich machen uns trotzdem auf den Weg. Nachdem ich Frauchen gestern habe eintrichtern müssen, wo sie in dieser Matsche laufen darf, habe ich in dieser Hinsicht mit ihr heute keine Schwierigkeiten. Wir laufen die bekannte Stecke und trotzdem riecht sie erneut vollkommen anders.

Warum muss Frauchen eigentlich immer maulen, wenn ich mal an etwas länger rumschnuppere?

Jeder von uns hat in unserem Team seine Aufgabe: Frauchen sucht die Richtung aus und ich bestimme den Weg. Sie behält den Überblick – mit den Augen – und ich sichere die Gegend – mit der Nase – womit denn sonst? Dass ich der Chef bin, damit muss ich besser hinter dem Berg halten. Frauchen ist schließlich nicht soooo blöd. Aber ich weiß genau, wie ich sie handhaben muss.

Wie?
Ich soll verraten wie das geht?
Ganz bestimmt nicht!
Wozu habe ich sie jahrelang beobachtet und studiert?
Neeneenee, die Früchte meiner Arbeit ernte ich lieber selbst.
Wer weiß, was andere mit diesem sehr speziefischen Wissen anfangen könnten …

Iiiiiiiggghitttttt! Was ist das denn?
Salat?
Von wegen! Dieses Mal sehe ich es Frauchen an, wie sich mich zum Narren halten will.

Es riecht nach Fisch.
Es wabbelt, wenn man mit der Nase dran stubst.
Ein Fisch ohne Flossen?
In Rund und lila?

Quallensalat?
Quallensalat?

Wahrscheinlich bin ich in den letzten Tagen einfach zu viel gelaufen. Werde schon ganz high davon, hihi! Vielleicht sollten die im Hotel Frauchen heute Abend den Ohne-Flossen-Fisch-Salat servieren.

8,09 km oder 10.119 Fraucheschritte oder 30.357 Schritte für Emiglia

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