Vier auf einen Streich!

Format Galerie

Da kommt doch einer …!

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Ach man, bloss einer …. oder?

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Ha, vier auf einen Streich ….

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Seh’n die lecker aus …

Pfotenärger III

Warum meint mein Frauchen, mir ein X für ein U vormachen zu müssen?
Natürlich weiß ich, dass in den lecker Fleischbällchen irgendetwas Ekeliges versteckt ist, was ich ohne dieses delikate Drumherum nie und nimmer fressen würde.
Natürlich bin ich sehr, sehr vorsichtig, wenn ich diese kleinen Klopse zu mir nehme. So vorsichtig, dass Frauchen immer noch etwas hinterher schiebt.
So etwas nennt hund Taktik.
Klar ist auch, wenn ich nur ein Fitzelchen von diesen fiesen weißen Dingern, die darin stecken, schmecke, spucke ich es aus. Logo, das Fleisch bleibt drin!
Ich könnte natürlich viel mehr abgreifen, das Dumme ist, ich bin zu schnell. Ablutschen und ausspucken liegt mir einfach nicht.

Aber von vorn:Continue Reading

Frischkäse-Hack-Kekse

100 gr. Rinderhack

100 gr. Körniger Frischkäse

125 gr. Dinkelmehl

2 El Rapsöl

1 Ei & eine Prise Salz

Alles gut miteinander vermengen. Gibt einen klebrigen Teig. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verstreichen, am besten mit einem Spatel, ca. einen halben Zentimeter dick oder etwas dünner. Mit einem Pizzaroller in kleine Quadrate teilen.

Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

Die Quadrate in leicht warmen Zustand teilen. Gut auskühlen und trocknen lassen. Kühl aufbewahren.

Schmecken mir fast so gut wie dem kleinen schwarzen Feger.

In einer luftdichten Box im Kühlschrank nicht zu lange aufbewahren 😉

PS: Kein Leinöl verwenden, es verträgt keinerlei Hitze.

 

Pfoten-Ärger II: Onkel Doc

Komisch, am nächsten Morgen tut mein Fuß noch immer weh. Richtig doll. Trotz Frühstücksnapf. Laufen geht schon, aber nur mit Humpeln.

Hey! Frauchen hat die Leine in der Hand. Sieht gut aus, wir gehen, mal gucken wohin. Zum Fluss? Wohl kaum … Dazu nimmt sie keine Tasche mit.

„He, da nicht abbiegen! da geht’s zur …“ Sie hört nicht und schleppt mich in den Hof, wo die komische Karre steht. Dieses Blechding, macht suspekte Geräusche und bewegt sich ganz schnell. Ist zwar bequem, weil man nicht selbst laufen muss, aber geheuer sind mir die Dinger nicht. Dieses Besondere scheppert eigenartig, hat kein richtiges Dach und ich kann nicht raussehen, außer das Dach ist weg. Wir kommen zwar an, aber sicher sollte man sich nicht sein. Puh, ist das warm!

„Ach neeeee! Nicht hierhin!“
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Pfoten-Ärger I

„Mann, Frauchen, nun komm schon!“

Das die mit ihren langen Beinen immer so langsam sein muss. Jedes Mal laufe ich vor, prüfe, ob alles in Ordnung ist, schiebe die Ratten aus dem Weg – wenn sich nur eine von den trauen würde – und schon lege ich wieder ein Päuschen ein, weil Frauchen hinter mir her eiert.

Meine Beine sind um ein Vielfaches, Potenziertes kürzer und trotzdem renne ich erheblich schneller als diese Riesenschnecke. Also, kurz kehrt und zurückgerast. Nur um zu gucken, dass sie ja keine Dummheiten anstellt.

Autsch!
Meine Pfote.
„Frauchen! Komm‘ mal schnell.“
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Aufstehen I – Die drei Stufen zum Erfolg

Dieses widerliche Geräusch!

Wozu benötigt sie dieses furchtbare Klingeln, sie hat doch mich?

Aber eines ist gut daran, es bedeutet: Fressen!

„He, Frauchen, los komm schon, aufstehen! Nun mach schon. Ooch, komm doch endlich!“ Lästigerweise besteht Frauchen darauf, dass ich vorher Pipi machen müsse, aber danach ist mein Napf voll. Hmmmm, und lecker ist es immer. Aber auch sehr hart verdient.

Es ist schon ein Kreuz mit ihr, ganz besonders morgens. Als ich klein war, kam dieser furchtbare Ton, sofort stand sie senkrecht, klemmte michContinue Reading

Gelb II

Das Elefanten ein sehr ausgeprägtes Gedächtnis besitzen sollen, ist ziemlich bekannt. Aber kleine Hunde?

Vor einiger Zeit war ich mit meiner schottischen Mickey Maus auf dem Markt. Sie ist immer schwer beleidigt, wenn ich die Einkäufe heimbringe, ohne sie mitgenommen zu haben. Folglich kommt sie mit. Ist auch viel unterhaltsamer, zumal sie es immer wieder schafft, sich an dem einen oder anderen Marktstand durchzuschlemmen.

Normalerweise sitzt sie wie eine Statue neben mir, wartet ab, bis ich mit dem Einkauf der jeweiligen Genüsse fertig bin.

An diesem denkwürdigen Tag, wurde sie unruhig. Begann leise zu fiepen, zog an der Leine. Ich zahlte, Emiglia zerrte heftiger und wurde lauter.

Sofort fiel ich auf die Knie und untersuchte den Hund. Sie gibt seltenst einen Ton von sich. Ungnädig schob sie sich an mir vorbei und jaulte laut auf, nutzte die Gelegenheit und riss mir die Leine bis auf die Schlaufe aus der Hand, sprang regelrecht hinein. Immer in die gleiche Richtung. Ich richtete mich auf, sah mich um. Die Kleine schrie in der Zwischenzeit.

Die Leute blickten sich erschrocken um, was ich dem armen Viech antun würde.

Und dann sah ich sie.

Diese gelbe Farbe stach durch die Menge.

Was für ein Bild: ein schreiender Hund und ein laut auflachendes Frauchen.

Wie von selbst öffnete sich meine Hand und ließ die Leine fahren. Emiglia schoss davon, quer über den Marktplatz.

„Der Hund greift den Postboten an!“, rief eine ältere Dame erschrocken aus.

Im gleichen Augenblick hüpfte der schwarze Feger an den Beinen der Postbotin hoch. Welch‘ eine Freude! Nicht nur beim Hund, sondern auch bei der immer lachenden, super-freundlichen Dame. Sofort hatte sie ihre Box mit den Leckerlis zur Hand. Mein Hund griff eine Portion ab, die einem Rottweiler Bauchschmerzen verursacht hätte.

Die Vorgeschichte?

Als Emiglia noch ganz klein war -14 Wochen, um genau zu sein – kam diese Dame jeden einzelnen Tag zu uns und brachte unsere Briefe ins Büro. Jedes Mal wurde gebubbelt, geknuddelt und gab es etwas zu schmatzen. Vielleicht ein halbes Jahr lang. Dann kam sie nicht mehr. Fünf Jahre später spielte sich die oben beschriebene Szene auf dem Marktplatz ab.

Wer sagt, dass diese kleinen Lebewesen nichts Faszinierendes haben, hat keine Ahnung.

Jeden einzelnen Tag gibt es etwas zu entdecken, zaubert sie, nicht nur mir, ein Lächeln in das Leben.

Gelb

Gelb ist eine grandiose Farbe. So hell, warm und freundlich. Viele Menschen, die diese Farbe tragen, gleichen ihr in ihrer Ausstrahlung. Ich weiß das, habe mit dieser Farbe in den letzten Jahren nur positive Erfahrungen gesammelt.

Wie? Als ich ganz klein war, kam jeden Tag eine gelb gekleidete Dame in unser Büro. Die war super-lustig und hatte immer leckere Sachen dabei. Irgendwann kam sie nicht mehr. Egal wie gut ich mich benommen habe, sie kam einfach nicht mehr, blieb verschwunden.

Später klingelte ab und zu ein gelber Kerl an unserer Tür. Freundlich, aber nicht sonderlich spaßig. Nein, das stimmt nicht ganz! Manchmal trug er kurze Beinkleider. Wenn ich dann an ihm hoch hüpfte, fing er an zu tanzen und quiekte. Hihi! Ein tolles Spiel. Aber Frauchen kann so ein Spielverderber sein! Es kommt ein langweiliges: „Schluss! Sitz!“, und schon hörte der Zweibeiner auf zu tanzen.

Was kann ich denn dafür, dass seine felllosen Beine so empfindlich sind?

Nicht alle Gelben sind gelb angezogen. Manche tragen auch blau oder braun. Aber sie sind alle gleich: hüpfen die Treppe rauf, über mich drüber, geben einen Karton ab, oder zwei und verschwinden schnell wieder. Nein, diese Gelben haben nicht die gleiche Klasse wie die erste Dame.

Jedes Mal, wenn wir unterwegs sind und ich die gelben Zweibeiner sehe, muss ich gleich prüfen, ob es sich um diese super-nette Spezies handelt. Die meisten von ihnen sind wirklich toll, ganz lieb … aber sie reichen nicht an das lustige, lachende gelbe Weibchen heran.

Nur zur Erinnerung: ich bin ein stures schottisches Mädchen. Wir Scotties geben nie auf, niemals, wenn wir uns etwas in den Kopf gesetzt haben.

Also habe ich sie gefunden!

Irgendwann am Markttag stieg mir durch die gesammelten Düfte dieses magischen Ortes, zwischen Hühnchen, Ente, Lamm, Mohrrübe, Leberwurst und irgend so einem komischen Grünfutter, ein ganz spezifischer Geruch in die Nase. Er kitzelte und krabbelte meine Sensoren entlang. Ich erkannte ihn sofort! Entgegen meiner sonstigen Angewohnheit zog ich mein Frauchen quer über den Markt, bis sie die Leine losließ.

Yiippiihh! Da war sie! Lachte und freute sich, hüpfte und zog sofort die klappernde Dose mit den ganz guten Sachen heraus.

In der Zwischenzeit kenne ich ihre neue Route.

Und ich habe einen Spitzenplatz gefunden, um auf sie zu warten.

Über den erzähle ich demnächst etwas mehr. Vielleicht. Alle Geheimnisse darf man nämlich nicht verraten.