Wüsten-Mondlandschaft

6. Tag
So langsam mache ich mir wirklich Sorgen um die Länge meiner Pfoten. Wir laufen hier an einem Tag so viel, wie sonst an ganz vielen. Es bringt Spaß, jeden Tag sind wir wo anders. Manchmal auch an den gleichen Orten. Aber dennoch …

Heute sind wir wieder über die salzige Wiese und den langen Steg an den Strand. Aber dieses Mal sind wir früher abgebogen und durch die Wüste zum Mond gelaufen. Ja wirklich!
Erst sind wir durch ewige Weiten an Sand gestapft und dann … na gut, wir sind weiterhin auf Sand gelaufen, aber er war nass und sah genausooo aus, wie der Mond am Himmel … Okay, wenn er von der Sonne beschienen werden würde. Sooooo genau muss man es nun ja auch nicht nehmen!

Habe auch einige Kollegen getroffen. Ich frage mich nur, was machen die hier, wenn sie kein Wasser leiden können?

SPO-Sandbank mit Freund
SPO-Sandbank mit Freund

Diese Mond-Wüsten-Sandbank im Wasser ist ganz schön groß. Wenn man so im Wasser herumpatscht, merkt man gar nicht, wie weit man gelaufen ist. Heute war es sehr weit!
In diesem Sinne erst einmal „So long“. Nach dem langen Spaziergang benötige ich erst einmal einen vollen Napf und ein langes Schläfchen. Danach vielleicht ein Pfotenstretching.
Bis denne

11,81 km oder 16.911 Frauchenschritte oder 50.733 Schritte für Emiglia (Puh, die werden echt kürzer)

Möchtegern-Flugsaurier

5. Tag
Frauchen und ich hocken schon wieder in der Blechkiste. Sie lässt es ruhig angehen. Irgendwie ist sie tiefenentspannter als sonst. Soll mir recht sein. Ist sie viel leichter zu lenken.
Dieses Mal steigt mir kein unangenehmer Geruch in die Nase. Wir steigen an einem Ort aus, der überall sein könnte, aber nur im ersten Moment.

Dann sperre ich die Ohren auf. Ein unbekanntes leises, aber stetes Rauschen ist hier zu hören. Nichts was ich einzuordnen wüsste. Frauchen lässt mich, entgegen ihrer Erziehung, nicht von der Leine. Die sinnloseste Erfindung nach der Konservendose!

Es gibt ein wenig Grün, große Steine, nen bisschen Matsch und viel Wasser.

Landzunge Eidersperrwerk
Landzunge Eidersperrwerk

Huiiii! Ist da nen Zug drauf.

Strömung am Eidersperrwerk bei ablaufendem Wasser
Strömung am Eidersperrwerk bei ablaufendem Wasser

Ein breiter Fluss rauscht an uns vorbei durch riesige Tore hindurch, die aussehen, als ob sie in das Wasser beißen möchten. Sehr spannend.

Frauchen steigt noch auf die Tore hinauf, für mich nicht sehr erhellend.

Eidersperrwerk Tafel
Eidersperrwerk Tafel

Sorgen bereiten mir mehr die Vögel in der Luft, die sich immer wieder auf die Köpfe der anderen Besucher und Frauchen stürzen. Ich kann an der Stelle überhaupt nichts ausrichten und ziehe Frauchen schnell weg von diesen wild gewordenen Möchtegern-Flugsauriern. Neee, hier ist es langweilig, nix Matsch, nix Wälzen. Was sollen wir denn hier?

Okay, etwas später sind wir wieder von unserem Ausgangspunkt losgestapft. Dann wurde es richtig cool. Mit viel Wasser und viel Matsch. So viel Wasser von unten und oben, dass ich schwimmen konnte. Richtig Klasse.
Natürlich ohne Leine und ohne diese kreischenden Flugsaurier-Imitate.

Wasser in jeder Variation
Wasser in jeder Variation

Frauchen-PS: Auf der seeseitigen Landzunge vom Eidersperrwerk brüten hunderte von Möwen, die die Besucher oben auf der Plattform aus der Luft regelrecht angreifen.

7,19 km oder 9.942 Frauchenschritte oder 29.826 Schritte für Emiglia

Küstenhunde

4. Tag
Ich muss mich morgens schon ganz schön strecken, um in die Hufe zu kommen. Soviel laufen wir sind in einem Monat nicht. Aber das mit dem Sand, dem Matsch und der salzigen Wiese bringt schon ganz schön Spaß.
Urlaub ist gar nicht so unangenehm. Hihi!
Heute sind wir erst  einmal mit der Blechkiste unterwegs. Nicht so schnell wie sonst, sehr gemächlich. Frauchen lässt den Wind hineinblasen.
Puhhhh! Wie müffelt das denn hier? Bloß schnell weg!! Hee, Frauchen, das muss doch selbst Dein Riechorgan wahr nehmen.
Nee, Frauchen macht natürlich wieder ihr Ding und ich kann es ausbaden. Der graut wirklich vor nichts.

Das ist kein angegammelter Fisch, der hier so mieft.
Wir laufen erst einmal los. Der Geruch wird intensiver. Wir kraxeln wieder über einen Deich – hier gibt es ganz schön viele davon – … Was sind das denn für Viecher?

Küstenhunde?

Große und kleine Küstenhunde
Große und kleine Küstenhunde
Küstenhund
Küstenhund

Denen sollt mal jemand beibringen, wie man anständig bellt. Määäähhhhhh!
Das geht gar nicht.
Wenn ich mit Frauchen einem Küstenhund zu nahe komme, stampft er mit dem Huf auf. Sehr eigenartige Spezies. Außerdem köddeln die überall hin und weil kein Frauchen weit und breit den Mist aufsammelt, stinkt es hier. Pfui!

Ahhh, wir kommen zum Matsch. Der wird hier also von den komischen Hunden bewacht. Wir sind doch richtig. Außerdem ist es hier nicht ganz so gefährlich, keine Wellen weit und breit. Wird also ein ruhiger Ausflug.

Okay, das Procedere kenne ich schon. Frauchen zieht die Schuhe aus. Und jetzt? Halt! Stop! Frauchen nicht!

Was macht sie denn jetzt wieder? Läuft durch den Matsch in das Wasser hinein. Aber das Wasser hört hier gar nicht mehr auf. Und sie läuft unaufhörlich weiter. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als hinterher zu fegen.  Gar nicht so einfach, mit Matsch und Wasser. Irgendwann kann ich sie zum Umdrehen bewegen.

Westerhever Watt
Westerhever Watt

Auf diese heikle Situation hin, benötigen wir erst einmal eine Pause. Wir chillen in der Sonne und ich nehme ein Bad im Sand.

Save Place
Save Place

So eigenartig hier alles ist, die Einwohner haben ganz clevere Ideen, um im Wasser und im Matsch nicht verloren zu gehen. Die bauen einfach ganz hohe weiß-rote Türme, an denen man sich orientieren kann. Wirklich intelligent. Könnte von einem Schotten stammen!

Definitiv die falsche Richtung
Definitiv die falsche Richtung

Wir laufen dann noch zum Turm und über einen schmalen Weg, speziell für mich, wieder zurück.

Stockerstieg Westerhever
Stockerstieg Westerhever
Pril am Stockerstieg
Pril am Stockerstieg
Prilbrücke Stockerstieg
Prilbrücke Stockerstieg

 

7,64 km oder 10.968 Frauchenschritte oder 32.904 Schritte für Emiglia

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

3. Tag
Hier pfeift es.
Keine Ahnung was vorgeht, aber es pfeift ganz gewaltig. Ich kuschel mich ganz dicht an Frauchen an, damit sie sich beschützt fühlt. Sie hat einen sehr eigenartigen Ort ausgewählt, mit einem suspekten Namen, an dem alles nach Salz schmeckt und der außerdem gefährliche Geräusche von sich gibt. Sie beruhigt sich.

Als wir draußen sind, erkenne ich es sofort.
Wind und zwar ganz viel davon. Mordsmäßig viel.
Frauchen und ich flüchten in die Blechkiste. Ist manchmal schon ganz praktisch, dieses Teil auf Rädern. Fahren wir jetzt wieder nach Hause?

Nee, dass war zu kurz. Der Wagen schlittert zwischendurch ziemlich doll, wie auf Glatteis. Beunruhigt schau ich Frauchen an, weil ich ihr mit der Blechkiste nicht helfen kann. Aber die grinst über das ganze Gesicht.

Als wir aussteigen, muss ich meine Pfoten mit Gewalt in den Sand rammen. Ja, Sand.
Frauchen lehnt sich nach vorn. Huhu! Das bläst.
Warum Frauchen jetzt unbedingt hier entlang stapfen muss, erschließt sich mir nicht ganz. Aber sicherheitshalber bleibe ich an ihrer Seite. Das ist schliesslich mein Job.
Oh je! Ich höre genau, wo sie hin will. Durch das Brausen des Windes höre ich das aufgebrachte Rauschen vom Wasser. Aber Frauchen, das verrückte Huhn, ist schon wieder barfuß! Nein, nicht!

Sofort fliege ich hinterher. Immer an den Wellen entlang, gebe ordentlich Bescheid, damit die mein Frauchen in Ruhe lassen. Dazu muss ich natürlich den Wind übertönen.

Komm' Du näher ....
Komm‘ Du näher ….

Das Wasser baut sich vor mir auf, zeigt sich von der wilden Seite, bedroht mich. Von wegen! Dem demonstriere ich, was ein Schotte ist. Mein Zähne imponieren ihm erst einmal nicht wirklich. Also stürze ich mich todesmutig in die Wellen und beiße fest zu. Phhhh! Egal wie widerlich die schmecken, hier muss jemand begreifen, dass Frauchen unter meinem Schutz steht.
Diese Massen an aufgebrachtem Nass wehren sich vehement, aber ich lasse nicht nach. Es erlahmt mit der Zeit, hält sich Frauchen gegenüber zurück. Natürlich nicht für jeden offensichtlich, aber wir verstehen uns. Das Wasser zollt mir den Respekt, der mir gebührt. Wäre ja auch noch schöner.

Pudelnass, vollkommen ausgepowert, aber als Sieger verlassen wir das sandig-nasse Schlachtfeld.

Urlaub ist Super-klasse!

Frauchen-PS: Der Parkplatz liegt auf dem Strand und war durch den Sturm mit viel weichem Sand „überflutet“. Dort kam man nur mit ordentlich Geschwindigkeit durch, ohne stecken zu bleiben.

4,4 km oder 6.171 Frauchenschritte oder 18.513 Emigliaschritte

Salzmatsch

2. Tag
Puh, erst mal prüfen, ob meine Beine noch da sind.
Eins, zwei, drei, vier.
Okay, alles vorhanden. Sind die kürzer geworden? Nee, sieht nicht so aus.

Frauchen puhlt sich wieder an. Obwohl meine Muskeln ein wenig streiken, warte ich an der Tür. Ich bin schließlich verantwortlich für meinen Zweibeiner.

Nach einer kurzen Strecke hat sich alles eingelaufen. Da zwackt nichts mehr. Wäre ja auch noch schöner. Bin schließlich hart im Nehmen.
Dieses Mal wackeln wir in eine andere Richtung. Durch einen Wald durch. Hmmmm, das riecht gut hier, nach …. Jajajaja, da, guck‘, ein Reh! Frauchen, komm‘ schnell, Mittagessen!

Reh Richtung Südstrand SPO
Reh Richtung Südstrand SPO

Die ist aber auch ein Spielverderber! Wäre doch mal was anderes gewesen, als immer nur der normale Napf.

Wir klettern über den Hügel – Deich – und sind wieder in der salzigen Wiese. Dieses Mal wartet am Ende aber keine Sandkiste, sondern Matsch.
Nicht einfach ein bisschen Matsch, sondern Matsch soweit das Auge reicht. Auch der schnuffelt nach Salz. Ob hier irgendjemand verliebt ist? In Peter? Den Ording?
Frauchen hat nichts dagegen, dass ich darin herumpatsche. Im Gegenteil, sie patscht mit! Barfuss!

Schlickfuss
Schlickfuss
Spuren im Schlick
Spuren im Schlick

So cool.

Ist das Urlaub?

Danach legen wir uns in die Sonne, chillen und trocknen ein bisschen, bis wir uns wieder auf den Rückweg machen. Ein kleiner Snack wäre nicht schlecht gewesen, zum Beispiel ein Happen Reh. Aber auf dem Ohr hört Frauchen absolut schlecht.

Chillen mit Frauchen
Chillen mit Frauchen

PS: Frauchen hatte dieses Mal süßes Wasser mit. Dieser Salzgeschmack ist einfach nicht mein Ding.

7,58 km oder 11.012 Frauchenschritte oder 33.036 Emigliaschritte

SPO – Sandkisten-Paradies-Offenbarung

Sankt Peter-Ording
Die nennen den Ort hier wie nen Kerl – Peter! Sogar mit Nachnamen: Ording.
Versteh‘ ich nicht. Muss man das?

1. Tag
Wir sind heute erst mal los. Immer Richtung Fischgeruch, den kleinen Hügel rauf ─ Frauchen sagt ‚Deich‘ dazu ─ und ab in eine riesige Wiese. So klasse! Hey, da kann man rennen ohne aufzuhören.

Aber die schnuffelt ziemlich eigenartig. Ah, da ist ne Pfütze, kommt gerade richtig. Ein kleiner Schlabber kann nicht schaden.
Ppphhh! Wie schmeckt denn das? Ganz salzig. Widerlich.

Nach einer Weile kommt ein laaannnnnger Holzweg. Kann man toll von runtergucken, auf die große Wiese drauf und nen paar kleine Wasserläufe. Würde viel lieber dort unten laufen. Sehr eigenartig hier. Passt vielleicht zum Namen. Wer weiß.

Am Ende des Wegs offenbart sich ─ ja, ich meine es, wie ich es sage, offenbart sich ─ etwas Supertolles: die größte Sandkiste der Welt. Riiieessssiiigggg!
Yiiippiiieehhhh!!!
Die hört gar nicht mehr auf…

‚Frauchen, nun komm‘ schon! Schneller!‘ Wie immer eiert sie hinter mir her. Dabei kommt sie mit den langen Beinen und dem tiefen Sand viel besser zurecht als ich. Aber den Dreh hab ich schnell raus.

Was ist denn das für ein Geräusch? Das kenne ich irgendwoher. Aber logisch!
Wellen!
Diese gefährlichen Dinger, die immer nach den unbedarften Zweibeinern greifen.
(siehe auch „Wellenbellen„)

Ich rase sofort los und gebe Alarm. Frauchen lacht bloß. Sie zieht sogar die Schuhe aus und tapst barfuß hinein. Natürlich bin ich gleich hinterher. Hach! Ist das nen Spaß. Wir toben durch die Wellen und pesen über den Sand.

Nach einer Weile dreht Frauchen um. Wir sind doch noch gar nicht fertig! Komm‘ schon! Lass uns weiter laufen!
Sie ist nicht umzustimmen. Na gut, ich schau‘ mal, was sie sich in ihrem Köpfchen so ausgedacht hat.
Wir fegen zurück. Irgendwann kommt der Holzweg wieder in Sicht. Neeneenee, nicht mit mir! Ich bin hier definitiv noch nicht fertig!

Erst einmal ist ein ausgiebiges Bad im Sand fällig. Yooo, das ist gut!

Sandkistenwälzen
Sandkistenwälzen
Sandkistenwälzen
Sandkistenwälzen
Drachenschnauben
Drachenschnauben
Sandkistenchillen
Sandkistenchillen

Frauchen genehmigt sich im hölzernen Hochhaus erst mal einmal nen Kaffee ─ das Zeug, was sie morgens von einem Geist in mein Frauchen verwandelt.

Sandmonsterfratze
Sandmonsterfratze

Danach machen wir uns auf den laaannngen Rückweg.
Puh! War das weit! Jetzt ist erst einmal ein Schläfchen fällig, aber vorher ein fetter Napf!

10,5 km oder 16.189 Frauchenschritte oder 48.567 Emigliaschritte

Nørdisches Schottennest

Wir sind da!
Nach einer ganzen Weile in der Blechkiste, halten wir an. Frauchen quasselt mir vorher immer schon das Ohr ab. Vollkommener Blödsinn. Denn erstens kann ich nicht rausgucken und außerdem muss ich riechen wo wir sind.

Hier sind so einige Gerüche, die es wert sind, erkundet zu werden. Es riecht frisch, nach Fisch und noch anders. Kenne ich irgendwoher. Sehr spannend.

Wir machen erst einmal nen kleinen Gang, die Beine wieder aktivieren. Hält auf einmal ein Auto neben uns. Ein anderes Frauchen springt heraus, begrüßt meins wie eine alte Bekannte und öffnete die hintereTür. Hüpft doch tatsächlich ein Kollege heraus.
Nein, nicht so ein normaler Vierbeiner.
Ein Schotte!
Und wat’n Toller!
Danilo.
Der schnuffelt mal gut. Ob es hier wohl noch mehr gibt?

Scheint gar kein so schlechter Ort zu sein, den Frauchen da ausgesucht hat. Bin mal gespannt.

Urlaub

„Urlaub“ ist eine höchst suspekte Angelegenheit.
Es beginnt damit, dass Frauchen noch mehr arbeitet, als sonst. Ich komme dabei in der Regel zu kurz.

Nein, dies ist keine subjektive Einschätzung, sondern eine anhand von Tatsachen nachweisbare Feststellung.

Nach ein paar Tagen zieht sie Taschen aus dem Schrank und beginnt, nicht sonderlich gut gelaunt, diese zu befüllen. Einer Weile später stöhnt sie genervt, holt alles, was sie eingepackt hat, wieder heraus, verteilt es, stopft Teile in den Schrank und zieht andere heraus. Dann packt sie die neuen Stapel wieder in die Taschen. In der Zwischenzeit ist sie nicht mehr ansprechbar und bis aufs Äußerste gereizt. Ich verziehe mich in der Regel in mein Körbchen, weil sie dieses Spiel noch ein drittes Mal treibt. Dabei schimpft sie wie ein Rohrspatz.
Nicht mit mir! Mit den Taschen. Ob sie wohl weiß, dass die nix, aber auch gar nix verstehen?

Was trotz ihrer furchtbaren Laune bei diesem Taschenspiel sehr beruhigend ist, meine Tasche steht bereits fertig gepackt am Eingang. Sie hat, trotz des ganzen Gewühles, auch immer eine Streicheleinheit für mich übrig.

Irgendwann ist sie fertig – im wahrsten Sinne des Wortes – und  legt sich schlafen. Steht mitten in der Nacht auf, stopft noch etwas in eine der Taschen und geht wieder zu Bett.

Nächsten Morgen werden dann nacheinander alle Taschen zur Blechkiste geschleppt und darin verstaut. Ich muss dabei höllisch aufpassen, dass Frauchen mich bei den ganzen Sachen nicht vergisst. Also sitze ich zu Beginn oben am Treppenabsatz, später direkt neben dem Auto. Sobald meine Tür aufgeht bin ich drin und lasse mich selbst mit Fressbarem nicht überreden herauszukommen.
Sicher ist sicher!

Sobald die Blechkiste rollt, ist Frauchen die Ruhe selbst.

Wie gesagt, mit „Urlaub“ ist bei Frauchen nicht zu spassen.
Aber mir als Schotte ist ja aus langjähriger Erfahrung bekannt, wie ich sie zu nehmen habe. Auch hier gilt, abwarten und ’nen Napf saufen.

So long, mal sehen, wo die Reise hingeht.