Komm‘ schon, lass uns tanzen üben …

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Du von hüben, ich von drüben …

Sind wir hier ganz allein?
Sind wir hier ganz allein?
Was soll'n wir denn tun?
Was soll’n wir denn tun?
Guck, guck, guck, da sind doch welche ...
Guck, guck, guck, da sind doch welche …
Was 'nen Hübscher
Uhhiii, was ’nen Hübscher…
Der oder keiner!
Der oder keiner!
Was'n knackiger Pürzel ...
Hat der aber mal ’nen knackigen Bürzel …
Da könnt' ich doch glatt schwach werden
Da könnt‘ ich doch glatt schwach werden…
Willste tanzen?
Willste tanzen?
Gar nicht ...
Du gehst hüben, ich geh‘ drüben …
Hach, war das erfrischend!!
Hach, war das erfrischend!!

 

PS: Bei der schwarzen und der braunen Ente handelt es sich vermutlich um eine Kreuzung aus indischer Laufente mit einer Stockente.

Taktik

Das gibt es doch nicht! Da hüpft ein anderer Kollege an meiner Tante beim Tierarzt hoch und freut sich nen Ast ab. Ok, das muss ich mir mal ein wenig genauer angucken.

Hmhm, der hüpft und wuselt um die Tante am Empfang herum. Die, die weiß, wo die Leckerlies versteckt sind und mein Futter. Die, die sich auch mal hinter dem großen Schrank versteckt, aber ich weiß ja, wo sie sitzt. Vor mir versteckt sich niemand! Die anderen beiden Tanten beim Eingang, die kennen sich auch mit den Leckerlies aus.

Aber das Gehüpfe … sehr suspekt. Bei den ganzen vierbeinigen Gestalten, die hier ein und ausgehen habe ich diese Freude bei noch keinem feststellen können. Die wollen alle nur raus hier. Die Kollegen wissen einfach nicht, wo die guten Dinge versteckt sind.

Aber der braune, wuselige Hüpfer mit dem Trichter auf dem Kopf – der meint wohl er bekommt deshalb mehr Futter – der weiß scheinbar, wie hier der Hase läuft.

Ach, jetzt hat sie es bemerkt, wie ich dieses Schauspiel beobachte.
Ich sei zu ruhig, meint meine Leckerlie-Tante.
Nee, nee, ich weiß, wann meine Zeit gekommen ist. Und zwar … genau jetzt! Jetzt ist die Hupfdohle rausgepest und ich bin dran.
Hihi, jetzt hüpfe ich.
Nachdem ich die erste Portion abgegriffen habe, ist die Tante hinter der Theke dran. Man muss schon schotten-clever sein, um ausreichend Futter abzugreifen.

Wie heißt es so schön: In der Ruhe liegt die Kraft.

 

Der Duft des Frühlings

Frauchen sucht zurzeit immer wieder nach den bunten Blümchen. Wozu? Egal wo wir gehen, krabbelt sie im Gebüsch herum. Sie freut sich dann ganz doll. Wenn sie sich freut, freue ich mich natürlich auch, vor allem, wenn sie nicht merkt, dass ich so nebenbei ein Stückchen Brezel gefunden habe. Kleine Wegzehrung, muss einfach sein.

Bist Du bald fertig? Mir ist langweilig
Bist Du bald fertig? Mir ist langweilig

Viel besser an der Frühlingssaison ist jedoch der leckere Wurstgeruch.

Guck' mal!!! Wurst ...
Guck‘ mal!!! Wurst …

Wie, das habt ihr zu dieser Jahreszeit noch nie gerochen?

Tssee!

Ich erkläre es den Zweibeinern jedes Mal: Sie sollen ihre Nasen trainieren. Sie werden zwar niemals annähernd an unsere Fähigkeiten heranlangen, aber dieses fast schon penetrante Aroma, ist auch für ungeübte Nasen nicht zu überriechen.

Sobald die Sonne den Pelz ein wenig erwärmt, treffen sich Scharen, meist männlicher Zweibeiner, häufig in Begleitung ihrer zweibeinigen Welpen (die viel länger bei ihren Eltern bleiben als wir Vierbeiner) und diesem lustigen Flaschengetränk, was so prickelt … nee, nicht im Bauchnabel, in der Nase!

Die stehen um so ein heißes Teil herum, auf dem die Wurst drauf liegt. Hmmm, das ist einfach ein Geruch, dem kann ich nicht widerstehen. Er zieht mich magisch an. Die Zweibeiner sind meist sehr freundlich, lachen viel und es fällt fast immer ein Happen ab.

Bis Frauchen dem lustigen Treiben ein Ende bereitet.

Spielverderberin!

Ich liebe diesen würzigen Frühlingsduft!
Hihi, außerdem bin ich nach wie vor schneller als Frauchen …